Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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helfen, indem er den Schlamm wegräumt, die Seiten des Grabens höher oder niedriger macht, hier dem Waſ- ſer einen freyern, dort einen eingeſchränktern Lauf giebr, wie es die Umſtände erfordern. Ebenfalls muſs er ſich nach der verſchiedenen Beſchaffenheit des Bodens richten; an einer Stelle neue Rinnen machen, an einer andern, die hinlänglich bewäſſert iſt, die Schleuſenbret: ter niederlaſſen, und da das Waſier gebrauclien, woa mehr davon nöthig iſt; denn es findet ſich oft,:auch auf derſelben Wieſe von nicht groſszem Umfang, daſs ſich das ſelbſt verſchiedene Erdarten befinden, die alle bewäſſert werden ſollen, aber einige mehr, andere weniger. Hurzy ein aufmerkſamer Landmann wird nie ſeine Wieſen be- ſuchen, ohne etwas zu bemerken, das zu yerändern, oder zu verbeſſern iſt.“

In neuern Zeiten haben einige Landleute angefan- gen, den Ackerboden zur Saat.zu bewäſſern, wie die Wieſen des Graſes wegen. Ich weiſs, daſs es verſucht und an einzelnen Stellen in Wilt- und Somerſetſhire im Gebrauch iſt; ich kann aber nicht ſagen, mit welchem Erfolg. Bey Dunſter Caſtle, erzählt A. Young*), werden die Weitzenfelder, nachdem ſie gepflügt ſind; gewäſſert, anſtatt ſie zu bedüngen.

Abth. 4. Düngung.

In keinem Lande werden mehr verſchiedene Stoffe zur Acker- und Wieſendüngung angewandt, als in Eng- land. Alles, was das Thier- Pflanzen-, und Mineral- reich] zur Fruchtbarmachung des Bodens Dienliches dar- bietet, wird in einer oder der andern Grafſchaft benutzt.

Herr Leibmedicus T haer**) und Herr Oluffſen, Leh-

rer an' dem Claſſenſchen Ackerbau- Seminarium in See-

*) Young's Annals v, 23. Pp. 413,

3x) Einleitung z. Kenntniſs der eng], Landwirthſchaft von Thaer, Hannov, 1798,; N

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