Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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hälr;- undalfo der Erde nicht die Fruchtbarkeit mitthei- len kann,.als Regen,-Quelb- oder Fluſswaliler.

Bey der Wieſenwäſſerung muſs nicht bloſs auf die oberſte Erdlage Rückficht genommen werden; die unrter- liegende, aus der die Graswurzeln ihre Nahrung ziehen können, muſs" auf keine Weiſe überſehen werden.'& der Boden ſtark lLeimig; und von der Natur, daſs er das Weſſer zurückhält/ und bey trockenem Wetter ſo hart wie Stein wird, ſo daſs die.Graswurzeln' ſich nicht mit neuen Schöſslingen und Seitenſproffen. ausbreiten können, ſo iſt er nicht geſchickt bewällert zu werden; wenigſtens leidet er nur eine kurze Wäſlerung. Solcher Boden iſt beſſer zu Ackerland, als zum Graswuchs ge- ſchickt. Beſteht der Boden aus Dammerde und Sand, oder Leim und Sand vermiſcht, ſo it er der Wäſſerung ſehr angemeſſen. Ebenfalls gewinnt ein warmer abſorbirender Sandboden, voll vou grobem Sand und Steinen, vorzüg- lich bey der Wäſſerung, wenn auch die oberite Erdlage kaum ſehs Zoll dick it. Eine ſolche Wieſe giebt, weun ſie unter Waſſer geſetzt wird, im Frühjahr das zeitigſte Gras.:

Wir wollen dieſe wichtige Materie, von.der Bewälſſe- rung der Wieſe, wir den Worten ,des patriotiſchen Schweizers in den Bernſchen Sammlungen beſchlieſsen. „Manche meiner Landsleute,„ſagt er, glauben, daſs die Qanze Kunit der Wieſenwäſſerung darin beſteht, Graben zu ziehen, und die Schleuſenbretter zur rechten Zeit zu öfnen und nieder zu laſſen. Das iſt aber weit gefehlt. So lange das Waſier über die Wieſe flieſst, muſs der Landmann die Graben und. Nebenrinnen einmal des Ta- ges, mit Schaufel, Spaten oder Miſtgabel in der Hand, nachſehen, und unterſuchen, ob etwas wegzuräumen oder zu verbeſſern iſt. Bald wird er eine Rinne verſtopft finden, bald breitet das Waſſer ſich nicht hinläpglich ausz ein Stück hat zu viel, ein anderes zu wenig, Waſſer. Er muſs dann gleich darauf denken, dieſen Mängeln abzu-