Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
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Ein Beyſpiel von dem Verlauf des Frühjahrs wollen wir : von den nördlichen Grafſchaften hernehmen, da wir nach demſelben die beſte Vergleichung mit dem unſeres Frühjahrs anſtellen können. Der durch ſeine vielen Be- ſchreibungen über den Ackerbau in den veſchiedenen Grafſchaften ſo bekannte Märſchal giebt in ſeiner Beſchrei- bung über die Grafſchaft York folgende Nachricht über das Heranrücken des Frühjahrs im Jahr 1737. Stachelsbeerdörner hatten Blätrer den Ioten März.

Weiden----- den Sten April. Weiſsdorn=---- den ISten April. Die Eiche==---- den 29ten Mai. Hagedorn=-==-- den toten Juni.

Die gewöhnliche Pflüg- Säe- und Erndtezeit in Eng- land trit folgendergeſtalt ein:

Sommerkorn, wie Hafer, Pferdebohnen und Erbſen werden gewöhnlich von der Mitte Februars bis zur Mitte Aprils geſäet. Gerſte im Mai.

Das Heumachen trift bey London am Ende Junius, im Lande Julimonath zu.

Die Kornerndte trifr in der Grafſchaft Eſſex und dem ſüdlichen Theil des Landes erſt im Auguſt ein; in dem nördlichen Theil vom z2oten Auguſt bis zur Mitte Oktobers.;

Die Saatzeit für Weitzen iſt gewöhnlich im Oktober- und Novembeimonath; doch giebt es manche Ausnahmen. Ich habe Weitzen in die Brache am erſten September ſäen geſehen, und unter andern Umſtänden kurz vor Weihnachten, und der Landmann hatte die beiten Hofnun- gen, ſowohl von dem Spät- als Frühgeſäeten. Doch hält man es für zurräglicher, die Winterſaat zeitig im Früh- jahr in die Erde zu bringen.