Teil eines Werkes 
2 (1804) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
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Stellen, wo der Boden gut iſt, ſpark man ihn bis zur nächſten Saat auf, weil man die Erfahrung vor ſich hat, vdaß, wenn man zur Saat die Brache-.düngt, das Korn zu geil wird, und ſich legt. Ueberdies ſieht man auch leicht ein, daß das Brachland feines Düngers bedarf, wenn man bedenkt, wie vielen vegetabiliſchen Dünger ſchon das häufig untergepflügte Unkraut dem Lande giebt.

Herr Robertſon ſeßt hinzu:Der ſtärkſte Weißen, den ich jemals geſehen habe, war der nach der Brache.

Es iſt unſtreitig richtig, daß die Brache nothwendig iſt, wenn der Boden verwildert iſt; daß ſie.aber auch da nothwendig ſeyn ſollte, wo der Boden zu einem hohen Grade von Kultur gebracht worden iſt, dem widerſpricht die tägliche Erfahrung von unſern Gärten, und die Bey- ſpiele aus andern Ländern.

Die zwey einzigen Stellen in England, wo ich keine Brache gefunden habe, waren bey London, und in den fruchtbarſten Gegenden in Sommerſetſhire. Man behau- ptet dort, daß Brache nicht nothwendig ſey, und man nach Rüben, Kartoffeln, Klee, Erbſen, Wicken, Pferdeboh- nen, Hanf,. Flachs u. dgl. m. gutes Korn bauen kann, wenn das Land nur gut gepflügt, geeggt und bedüngt worden iſt.+

Ich habe auch geſehen, daß man darauf bedacht gewe- ſen iſt, durch folgende Wirthſchafts8art die Brache zu über- gehen. Zuerſt wurde in die Dreſche nach einmaligem Pflü- gen Hafer geſäet, darauf in die Haferſtoppeln gedüngt, die zu Michaelis umgepflügt und mit Wintaerwic>en beſaet wur- den. Dieſe wurden zeitig genug auf dem Felde verfüttert, ſo daß das Land noch nach Johannis zu Weißen gebracht

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