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Georg Culley über die Auswahl und Veredlung der Vorzüglichsten Hausthiere / aus dem Englischen mit Anmerkungen von Franz Daum ; mit Kupfern von Witte
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=. 3 0.1 FEEN

aber die Gemeinhütung oder das eingefriedigte Feld ſehr weit von dem Hofe entfernt, ſo glaube ich verliert man eben fo viel dabei, als man gewinnt, weil, wenn die Schafe gezwungen ſind, täglich einige Meilen(engl.) von ihren Weidepläßen zu wandern, ſolches ihnen noth» wendiger Weiſe ſehr nachtheilig werden muß. Sollten ſol- <e weite Märſche erforderlich ſeyn, fo glaube ich, das die dunnen, Hirſchähnlichen Schafe ſich am erſien hierzu ſchicken möchten, welche aller Wahrſcheinlichkfeit nach am beſten die täglichen Ermüdungen aushalten können. Deſfen ungeachtet aber werden auf dieſer Inſel die unge- hörnten langwolligen Schafe ſehr häufig zu dieſem Zwecke gebraucht.

Die Schafzüchter auf der Yorkſhirer Höhe hürden dieſe Art von Schafen an vielen Orten auf der Brache, von Mariä Verkändigung bis Michaelis. So hürdet auch ein guter Freund von mir, Herr Benjamin Sayle zu Wentbridge, bei Doncaſier ſeine Mutterheerde, die täglich einen Weg von drei Meilen(engl.) zurücklegen mus, ſowohl auf der Brache a!s auf den Wieſen.== Wenige, außer ihm, haben wohl fettere Schafe erzielt, unnd dieſe ſowohl von ſeinen gemäſieten Zuchtſchafen (welche während der ganzen Zeit, da er ſie zur Zucht gebrancht, gehürdet werden), als auch von ihren Ab- köimmlingen. ES iſt gar nicht ungewöhnlich, daß Herr Sayle ſeine fetten Schafe zu Ende des Mai's und im Iunius auf dem Markte zu Wafeſield für 30 bis 49

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