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Georg Culley über die Auswahl und Veredlung der Vorzüglichsten Hausthiere / aus dem Englischen mit Anmerkungen von Franz Daum ; mit Kupfern von Witte
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Er meh

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bemerkten, welches die nußbarſten Thiere jeder Gat- tung waren. Man hatte feinen Begriff von der Nuß- barkeit oder Vorzüglichkeit eines Thieres wenn es nicht groß war. Man konnte die beiden Begriffe, Vor» züglichfeit und Größe nicht von einander unterſcheiden. Man achtete nicht auf das Ebenmaß und Verhältniß, welches die nußbarſien Thiere jeder Gattung ſo weſent- lich<arafteriſirt, und ſie faſt alle Mahl zu den aus- dauerndſten uad ſchnell ſich, anmäſienden Subjekten macht. Kurz dieſe feinen Unterſchiede, welche den ge- ſchickten Viehzüchter und entſcheidenden Richter ausma- <en, ſind dem jeßigen Zeitalter vorbehalten worden. Jemehr auf dieſe Unterſchiede geachtet wird und je näher ſie unterſucht werden, deſto emſiger wird man ſie verfol- gen. Dieſen veredelten Begriffen zu Folge niüſſen unſere Biehzüchter jetzt nothwendiger Weiſe die Zucht derjeniz gen Zlrten veriolgen, welche die allerſchäßbarſten ſind. Man hat in neuern Zeiten faſt allgemein behauptet, daß alles furzbeinige Vieh, beſonders aber Rind- und Schafvieh das beſte wäre, und nichts konnte dieſe Meinung ändern. Die kleine kurzbeinige zwergartige Gattung von Schafen, deren Zucht vor einigen Jah- ren ſo emſig(obgleich unverdienter Weiſe) betrieben wurde, wird von einem angeſehenen Viehzüchter und Bekannten von mir ſehr zweckmäßig mit dem NRämen Herren- Schafe belegt; denn obgleich ſie in den Au- gen derjenigen, welche keine Richter ſind, ein ziemlich

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