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wünſche ich ſo verſtanden zu werden, daß ich hierbei von der Zeit des Kalbens oder Lammens'an rechne, bis zur Zeit, da das Vieh für den Markt und die Schlachtbank brauchbar iſt: denn ich betrachte den Viehmäſier, wel- c<er Vieh ankauft und mäſtet, und denjenigen, welcher Vieh aufzieht und mäſtet, als zwei ganz verſchiedene Perſonen. Dem lektern gebührt der aligemeine Dank für die ſo nüßzliche Entde>ung, daß dünnknochiges Vieh das dickenochige in der Schnelligkeit des Fettwerdens übertrifft; denn er iſt es, der beobachtet, und über die verſchiedenen Grade der Veredelung wacht, und ſie von Anfang bis zu Ende einer aufmerkſamen Unterſuchung unterwirft: dem Viehmäſter hingegen, welcher ſein Vieh ankauft, iſt es gleichgültig, auf welche Art und nach welchen Grundſäßen es aufgezogen iſt, wenn es ihm nur ſein Futter gut bezahlt. Ein plattes, plum- ves, häßliches Stück Vieh, kann ihm mehr einbringen, als ein hübſches wohlprovortionirtes, weil er erſieres verhältnißmäßig um einen weit geringeren Preis ein- kauft; daher iſt dieſes für ihn, al8 Individuum, von ſehr geringer Bedeutung. Aber ſeinem Baterlande und für das Allgemeine iſt dieſes eine Sache von größerer Wichtigkeit, als man ſonſt durchgängig dafür gehalten hat; denn je mehr Fleiſch und je weniger Knochen durch eine gewiſſe gegebene Fläche Weidegrundes, Rüben, Kohl zc. erzielt werden kann, deſio beſſer, und deſto mehr Menſchen können ernährt werden.
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