Druckschrift 
Georg Culley über die Auswahl und Veredlung der Vorzüglichsten Hausthiere / aus dem Englischen mit Anmerkungen von Franz Daum ; mit Kupfern von Witte
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen

t Frangen 1, Wwelcheg dne halbe

daß ſie Stuten von dieſen belegen ließen doch dieſer Verſuch gelang ſo glücklich, daß ſeit dieſer Zeit die dortige Pferdezucht in großem Rufe ſieht. Mehrere

) mit ſechs. WE Jahre nachher wurden die Herren Bakewell und r oden 5. N e j George Salsbury bewogen, die Nordſee hinüber var eine

zu ſchiffen, um Hengſte und Stuten zur Verbeſſerung

it vas 95 für der engliſchen Pferdezucht aufzuſuchen, und nachdem

"M und ſie viele Mühe und Koſien angewandt hatten, kehrten 8 iE eln ſie mit ſechs holländiſchen oder Flanderiſchen Stuten zu- [vi die rück. Herr Bakewell erzählte, daß er niemals irgend- er nach wo einen angetroffen habe, der ihm nicht für Geld und tſv viel gute Worte Vieh abgelaſſen hätte, ausgenommen in Vagens Hoiland, woſeldſt er einen Bauer antraf, welcher nicht ver nicht eine ſeiner Stuten für irgend einen Preis, den er ihm h öfters. nur immer bieten konnte, ablaſſen wollte, und jeder- welchen mann, der den oben genannten großen Viehzüchter c<h Danf kennt, wird überzeugt ſeyn, daß er gewiß nicht um den Stroh, Preis geknickert hat, da er, als er anfing, ſich mit Ver- Räder beſſerung der Viehzucht abzugeben, ein Mahl über ſiebzig » ſent Guineen für eine Karrenſtute bezahlt hat.

Obaleich dieſe holländiſchen Stuten ſehr viel dazu bei- 01, a trugen, die Leiceſterſhirer ſchwarze Race von Pferden zu ver- jekfehrtt, beſſern, ſo entſprach dieſes dennoch beinahe garnicht dem erde von vorgeſeßten Zweck, indem damals die ſchweren, plum» e Anzahl pen, ſchwarzen Pferde aus der Mode kamen, da der Schwie Adel und die Vornehmen anfingen, braune Pferde vor

Bewege) ihre Kutſchen zu ſpannen, und für die Armee auch mehr