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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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quellen, oder ſich von der Jauche zuſammen ziehen, und ihren Dienſt verſagen, iſt es wohlgethan, ſie mit einem glühenden Eiſen von der Stärke des Lochs, auszubrennen.

In den kleinen Abſchlag der Tonne oder dem Plaß zwiſchen dem Brett und der Rundung des Faſſes, wird im Boden ein 3- oder 4zblliges Loch eingebohrt oder ausgeſagt, durch welches das Flüſſige des Koths ablaufen kann.

So vorgerichtet wird das durchlöcherte Brett auf ſeinen Ort in die Tonne geſtellt, und durch die Dau- ben, auch Stäbe genannt, wohl vernagelt oder ſonſt befeſtiget, und ſomit iſt die aufrecht ſtehende Tonne fertig*).

x) Durch einen Freund, den ſcharfſinnigen Naturaliſten und Che- miker, Heren D. aufmerkſam gemacht, wird mir's ein Ver- gnügen, noc<h eine weſentliche Verbeſſerung der obern Tonne hier mitzutheilen. Dieſer will, daß die Tonne mit der dur<- löcherten Scheidung

1) ſo geſtellt werde, daß das durchlbherte Brett in der Tonne nach vorn des Geſäßes oder der Brille zu ſtehen fommez

2) daß das erwähnte Brett 6 bis 8 Zoll niedriger, oder wenigſtens nicht ſo hoch als die Tonne ſelbſt ſey,

Jeder, gleichviel welchen Geſchlechts, urinirt vor ſich, und durch dieſe Vorrichtung würde der Harn von den feſten Ausleerxungen auf dem leichteſten und natürlichſien Wege zum größten Theil ſchon getrennt. Es iſt zu einleuchtend, um noch mehr darüber ſagen zu dürfen.