C.- 57 X
Maaße nach, Urin oder Jauche mit Kalk oder Gips zu gleichen Theilen nimmt. Das heißt, eine Tonne Kalk oder Gips und eine eben ſo große Tonne voll der Flüßigfeit.
Zu meinen erſten Verſuchen bediente i< mich der Berliner Meße, und fand, daß 23 Berliner Quart Urin gerade ſo viel als eine hieſige Meße Getreide- Maaß austragen.:
Jſt das Eine oder das Andere zur Verdickung nun eingerührt(und jemehr gerührt wird, deſto beſſer iſt es), ſo bleibt dieſer eingerührte Brei im Faß oder vem Löſchtrog ſtehen. Bei gutem Wetter wird das Eingerührte in 24 Stunden ſo diE ſeyn, daß man es mit dem Spaten oder einer"Schipp? herausneh- men fann, was aber bei feuchtem Wetter nicht im- mer der Fall iſt, wo man es längere Zeit zur Feſt- werdung ſtehen läßt. Sollte es zu feſt geworden ſeyn, was beim guten Gips nur der Fall iſt, ſo hilft man ſich mit PiFe und Hae, um es herauszunehmen.
Holz- und Torfaſche nimmt weniger Feuchtig? feit auf, und da ſie ſo verſchieden in ihrer Güte iſt, läßt ſich auch fein ſo beſtimmtes Verhältniß darüber angeben; doh muß dieſes keinen ſtbren oder, hindern, denn zu verſehen iſt hierbei niMmts? man ſchüttet nach und“ nach unter ſtetem Umrühren ſo viel von dem


