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Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
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Hagelſchäden.; 193

Bagelſichäden.

Die durch Hagelſchlag an den Kulturpflanzen hervorgerufenen Schäden ſind ganz verſchieden je nach dem Entwicklungsſtadium, in welchem die Pflanzen getroffen werden. In vielen Fällen erinnern die durch Hagel hervorgerufenen Krankheitsbilder ſehr an Schädi- gungen durch paraſitäre Pilze oder tieriſche Schädlinge, ſo daß es für den im Hagelverſicherung3weſen Tätigen ſchwer iſt, zu ent- ſcheiden, ob der Schaden vurch Hagel oder durc< Paraſiten hervor- gerufen worden iſt.

Als Hauptkennzeichen für Beſchädigungen durc< Hagel gilt der ſogenannteAnſchlag, das ſind weiße Flecken, die dadurch entſtehen, daß die Oberhaut der Wirts8pflanze durch den Anprall des Hagel- korn8 zerreißt, ſo daß Luft in die Wunde eindringen kann. In vielen Fällen, 3. B. an reifendem Getreide ſind ſolH<e Anſchlagſtellen faum nachzuweiſen; man muß dann benachbarte no< grüne Ge- wächſe auf Anſchlag unterſuchen, um feſtzuſtellen, ob ein ſtarker Hagel gefallen iſt,

Der Schaden, der dur< Hagel hervorgerufen werden fann, beſteht nicht etwa, nur in Quetſchungen oder Zerreißungen der Oberhaut, er kann vielmehr in einer völligen oder teilweiſen Ver- nichtung der Pflanzen beſtehen. So kann Getreide, das zur Zeit der Beſtockung ziemlich unempfindlich gegen Hagel iſt, während des Schoſſens ſo geknickt werden, daß die Halme abſterben. Allerdings entwickeln ſich dann meiſt einige Seitentriebe etwas kräftiger, kommen aber oft nicht mehr zur Reife. Bis zu einem gewiſſen Grade können Halmkni>kungen, beſonders bei Hafer wieder ausgeheilt werden, doch wird immer ein ſtarker Rückgang im Ertrag die Folge von Halmknickungen ſein. Sehr häufig iſt zwar der Halm kaum beſchädigt, dagegen die oberſte Blattſcheide ſo gequetſc<t, daß die Ähre nicht noxmal heraustreten kann. In vielen Fällen bleibt dann die Ähre mit den Spißen oder den Grannen in der Blattſcheide ſte>en, ſo daß Krümmungen entſtehen wie wir ſie bei der Streifen- krankheit der Gerſte und beim Roggenſtengelbrand kennen- gelernt haben.

Wird die Ähren- bezw. Riſpenanlage in der Blattſcheide ge- quetſht, ſo kommen die gequetſchten 050en nicht zur Entwicklung,

Riehm, Die Krankheiten der landw. Kulturpflanzen. Aufl. 13