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Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
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O2 Spezieller Teil.

bekämpfung. Auf ſtark verque>ten Feldern empfiehlt e8 ſich 26.103), jofort nach dem Abernten die Stoppeln aufzureißen und Senf ein- zuſäen, der durch eine Sticſtoffgabe zu möglichſt ſchneller Ent- widlung zu bringen iſt. Durch die ſ>nelle Entwicklung des Senfs wird das Wach*tum der Quecke unterdrückt und verhindert, daß den Rhizomen der Quecke neue Reſerveſtoffe zugeführt werden. Die Ackerdiſtel, deren man ſich durch Ausſtechen der jungen Pflanzen und Abſchneiden der Blütenköpfe nur notdürftig erwehren kann, wird durch den Anbau perennierender Futtergewächſe(z. B. Luzerne) am beſten unterdrückt.

Endlich muß auch der Unfrautbekämpfung durc<<emiſche Mittel gedacht werden. Gegen Aerſenf und Hederich hat man mit Erfolg Spritzen mit Eiſenvitriol angewendet. Man ſpritzt mit einer 15 bis 20 prozentigen Eiſenvitriollöſung, do< kann man dies Verfahren nur auf Getreidefeldern ausführen, weil Rüben, Kartoffeln, Bohnen, Wicken und auch Lupinen ſehr empfindlich gegen die Eijenvitriollöſung ſind. Die Blätter der Getreidepflanzen färben ſich zwar etwas ſ<warz, doch entwickeln ſich die Pflanzen nachher um ſo kräftiger. Die Beſprizung wird an iro>enen Tagen ausgeführt, und zwar zu einer Zeit, wo die Unkräuter etwa das vierte Blatt entwickelt haben. Die Löſung bereitet man in großen Fäſſern; man braucht für 1 Morgen 90 Pfd. Eiſenvitriol in 150 1 Waſſer. Die Löſung muß mit einer Hederichſprize aufs Feld gebracht werden. Durch dies Verfahren werden nur Ackerſenf und Hederich betroffen, alle anderen Unfräuter leiden nur wenig.

In neueſter Zeit hat man recht gute Erfolge mit einem anderen Sprißmittel gehabt, nämlich mit Ammoniumſulfat. Vor dem Eiſen- vitriol hat das Ammonſulfat den Vorzug, daß es gleichzeitig Wert als Dünger beſißt. Man verwendet 90 Pfd. Ammonſulfat in 150 1 Waſſer auf einen Morgen; das Sprißen muß zu demſelben Zeitpunkt ausgeführt werden, wie oben für Eiſenvitriol ange- gegeben iſt.

Beſibt man keine Hederichſpriße, ſo kann man durch Streuen von Kunſtdünger in den früheſten Morgenſtunden, wenn die Hederich- pflänzc<en noch mit Tau bedeckt ſind, den Hederich wirkſam bekämpfen. Man verwendet ein Gemiſch von 2/,--3 Ztr. Kainit und 35 Pfd. Kalkjtiſtoff auf einen Morgen.

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