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Die Unkräuter und ihre Bekämpfung. 191
Die Unkräuter und ihre Bekämpfung.
Müuſel34,- Die 0. Der Schaden, der auf den Feldern durch Unfraut angerichtet dem Phos: wird, beſteht einmal darin, daß die Unkräuter den Kulturpflanzen urch werden Waſſer und Nährſtoffe entziehen. Treten die Unkräuter jehr früh ; im Jahre auf, ſo können ſie die Kulturpflanzen überwuchern und fungämittel ihnen nicht nur Nahrung, ſondern auch Licht und Luft rauben, ſo ittels ge daß die Kulturpflanzen erſtien. Endlich können die Unkräuter auch indirekt Schaden ſtiften, inſofern ſie Zwiſchenwirte für Paraſiten ſind, die auch Kulturpflanzen befallen können. Auf die zahlreichen verſchiedenen Unfrautpflanzen kann hier nicht näher eingegangen werden, nur die wichtigſten Bekämpfung38maßnahmen ſeien kurz bereits hin- erwähnt. efämpfungs Jede Unkrautvertilgung iſt mit viel Mühe und mit viel Koſten ſie von der verknüpft; man ſollte daher alle nur denkbaren Vorbeugungsmaß:- n Schweſel- regeln ergreifen, um eine Ausbreitung der Unfräuter zu verhindern. em dahinter Vor allen Dingen darf man nur Saatgut verwenden, das völlig wefelfohlen- frei von Unkrautſamen iſt; eine gründliche Reinigung des Saatgutes den Qängen mit Triemen iſt daher unbedingt notwendig. Die Spreu und alle Speicherabfälle, die etwa Unfrautſamen enthalten können, müſſen jf das durh vor dem Verfüttern durch Abſieben von den Unfrautſamen befreit
Nay Wähne werden. Durch zweimaliges Abmähen der Grasraine an den Feldern j hat man dafür zu ſorgen, daß die dortſtehenden Unkräuter nicht zur
Wi Samenbildung kommen. Ein geeigneter Fruchtwechſel wird beim Hacfruchtbau Gelegenheit geben, die Unkräuter auszurotten,.
Da die Felder während der Kriegs8jahre bejonders ſtark ver- unfrautet ſind, wird ſich die Einführung der Schwarzbrache emp- fehlen. Durch wiederholtes Bearbeiten des Boden8 mit Pflug,
födern, die Egge, Hackapparate, Acerſchleife wird die Keimung der im Boden fann man ruhenden Unkrautſamen angeregt und die Vernichtuug der aufge- + aber nut laufenen Unfräuter erreicht. Dex Schwarzbrache folgt am beſten eriologiſchen Winterung, vor der man im Herbſt nicht etwa tief umpflügt, um Hauptſtelle nicht die in tieferen Schichten noch ruhenden Samen an die Ober- 230gen ſind, fläche zu bringen; man hat vielmehr nur die oberſten Schichten zu u nah der lodern.
allgemeinen Außer dex mechaniſchen Bodenbearbeitung iſt auch die richtige
Fruchtfolge von größter Bedeutung für eine wirkſame Unkraut-


