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Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
Entstehung
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0) Allgemeiner Teil.

ASct ebenſo wie Baſidien ſtehen oft in Fruchtkörpern vereinigt, welche die verſchiedenſten Formen haben und für die ſyſtematiſche Stellung der Pilze von Bedeutung ſind.

Endlih muß no<h einer Fortpflanzungsart gedacht werden, die deutlich als ſexuelle Fortpflanzung<arakteriſiert iſt. Wir finden 3. B. bei einem Erreger des Wurzelbrandes(Pythium debaryanum) weibliche Organe(Dogonien) und männliche(Antheridien). Das Vogonium iſt eine dünnwandige kugelige, das Antheridium eine jhlauchförmige Zelle, Das Antheridium legt ſich an dos Dogonium, die trennende Membran ſchwindet und es erfolgt eine Kern- verſchmelzung(Abb. 6). Nach dieſer Verſchmelzung umgibt ſich das befruchtete Oogonium mit einer dicken Membran und bildet ſo eine Dojpore, die nach längerer Zeit mit einem Keimſchlauche auskeimt,.

- Außer durch Gortpflanzungszellen werden die Pilze auch durch vegetative Organe verbreitet. Bei vielen Pilzen entſtehen dichte Knäuel von Mycelfäden, die fi immer enger aneinanderſchließen, bis ſie harte Körper, jogenannte Sklerotien, bilden. Sklerotien beſtehen alſo aus vegetativen Pilzfäden, die eng miteinander ver- flochten ſind(Abb. 7). Die blauſ<warzen, etwas gefrümmten Ge- bilde, die dem Landwirt alsMutterkorn bekannt ſind, ſind nichts anderes als die Sklerotien eines Pilzes.

Verbreitung der Pilze.

Die Fortpflanzungs8zellen der Pilze werden durch Wind, Regen oder Inſekten weiter verbreitet. Die leichten Konidien vieler Pilze, die Chlamydoſporen von Brand- und Roſtpilzen werden durch den Wind fortgetragen; fallen fie auf die geeigneten Pflanzen, ſo können ſie wieder eine Neuinfektion hervorrufen. Jn der Luft ſind aljo eine Menge von Pilzſporen, nicht nux von Paraſiten, ſondern auch von Saprophyten. Man hat gewiſſermaßen pilzliche Luftanalyſen ausgeführt, indem manPilzfallen aufſtellte. Als Pilzfallen ver- wendete man Drahtneße mit einem Watteüberzug, der mit Glyzerin angefeuchtet war. Die vom Winde verwehten Sporen bleiben an der Watte hängen; ſie können mit Waſſer abgewaſchen und mit Hilfe des Mikroſkops gezählt und zum Teil identifiziert werden. Eine andere Methode beſteht darin, daß man ſteriliſierte GlaS8zylinder

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