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Verbreitung der Pilze. 9
einige Zeit öffnet und dann mit Nährgelatine beſchickt. Die Pilz- keime, die während des Öffnens hineingefallen ſind, kommen in dex Gelatine zur. Entwieklung. Die Verbreitung der Pilze durch die Luft iſt alſo direkt beobachtet; man hat auch geſunden, daß viele Pflanzenkrankheiten ſich beſonder8 in der vorherrſchenden Wind- richtung ausbreiten,
Auch der Regen iſt für die Verbreitung der Sporen von Be- deutung. Die Konidien der Phytophthora 3. B., die bei feuchter Witterung maſſenhaft an den Blättern der Kartoffel auftreten, werden durch Regen von den Blättern auf den Boden geſpült und mit dem in den Boden eindringenden Waſſer bis an die jungen Knollen gebrac<t. Auch die Verbreitung anderer Pilze wird durc Regen ermöglicht,
Die Rolle, welche die Inſekten bei der Verbreitung von Para- ſiten ſpielen, iſt im einzelnen no< nicht genügend aufgeklärt; doch iſt es in einigen Fällen 3. B. beim Mutterkorn ſchon nachgewieſen, daß die leichten Fortpflanzungs8zellen der Pilze an den Borſten und Haaren von Inſekten, die kranke Pflanzen aufſuchen, hängen bleiben und verſchleppt werden.
Wenn man von der Verbreitung der Pilzkrankheiten ſpricht, muß man auch der Frage gedenken, wie die Paraſiten überwintern. Die Überwinterung der verſchiedenen Pilze iſt nicht immer auf- getlärt, ja ſelbſt für die verbreitetſten Paraſiten hat man erſt in
„neuerer Zeit den Ort der Überwinterung mit Sicherheit ermittelt.
Vielfach hört man noch die Anſicht, daß der Stinkbrand des Weizens im Boden überwintert; dieſe Anſicht iſt durch zahlreiche Verſuche widexr- legt. Allerdings haben die diwandigen Chlamydoſporen die Fähigkeit, niedrigen Temperaturen Widerſtand zu leiſten; aber an feuchten Herbſt- tagen keimen ſie j<on im Boden und die Mycelfäden oder die daran ge: bildeten Konidien ſind zu zart, um den Winter überdauern zu können,
- Cine Reihe von Paraſiten überwintert im Boden oder in den auf den Feldern zurückbleibenden Pflanzenreſten. Hierher gehören u. a, der Erreger der Kropfkrankheit des Kohls(Plasmodiophora brassicae), die Pilze der Fußkrankheit des Getreides(Leptosphaeria, Ophiobolus), der Getreidemehltau(Erysiphe graminis), einige Er- reger des Wurzelbrandes der Rüben(Aphanomyces und Pythium) 1.000:


