Druckschrift 
Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
Entstehung
Seite
6
Einzelbild herunterladen

6 Allgemeiner Teil. entſtehen mehrere an demſelben Faden in der Weiſe, daß die m Myce folgende Konidie immer die vorhergehende zur Seite ſchiebt, oder ſygenann) endlich, fie entſtehen in langen Ketten. Die Konidienträger ſtehen it eine einzeln oder in dichten Lagern oder in Sporang! beſonderen Pilzgehäuſen, jogenannten"CK Piu Pykniden.| 07 ; Scwärm ſyorang ehrung;

||

GS)

Y(

N

| Abb, 6.

| vorgang,

; Abb. 5.| 02x Degen

; Sclerotinia fructi- dur) eine,

Abb. 3. YVoertieillium alboatrum. Abb. 4. Mucor Mucedo, Spo- gena. AScus. Plasy Konidienträger. Na, Reinke und rangium im optiſchen Längs- Nach Aderhold und

Berthold. ſchnitt. Nach Brefeld. Ruhland. 4

/* Förtpflanzungszellen, welche den Konidien ähnlich find, aber fonſtan

eine die Membran haben, nennt man Chlamydoſporen; ſie ent- nennt

ſtehen nicht nur am Ende, ſondern auch in der Mitte ber Mvycel-' ſporet

fäden. Die braunen Sporen der Getreidebrandpilze ſind ſolche Aeon

Chlamydoſporen. Vermöge ihrer dien Membran können die y

Chlamydojporen z. T. im Boden überwintern und noch nach längerer bildunc

Ruhepauſe auskeimen, während die dünnwandigen Konidien leichter Rondi

abgetötet werden und ihre Keimfähigkeit nicht jo lange bewahren. Zehl,

Außer der beſchriebenen Abſchnürung von Zellen gibt es noch(Ster

eine andere Fortpflanzungsart, bei der die Sporen nicht äußerlich Baſit