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Der Bauernstand politisch betrachtet : mit einer Beilage / Ernst Moritz Arndt
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rührige? und) geiſtige Kraft der verarbätenden, bils denden, verkünſtlichenden und vergeiſtigenden Glies

' der deſſelben nicht aus" ſeinen Angeln geriſſen, und

über alle Gränzen der Statigkeit und'"des Gleich» gewicgts"hinausgebriebenwerde? Die. Anſicht vom Acer und AFerbau, die hierin liegt, iſt ſehr wich= tig Der: Böden der Erde'iſt- die eigentlich bin dends und feſſeliide. Gewalt des Staatsbürgers. Über ſeine metallene; ſteinetnez»thönerne Kruſte iſt ſchon. an ſich ſchwer) und hart. genug;und wird es immer bleiben; als daß'der Staat in dem Harten noch künſtliche Verhärtungen ſtiften; an das Schwere noch künſtliche Gewichte hängen dürfte: Allein meine Majorate für die Bauern ſind nothwendig; äber welche Majorate? bewegliche'und':wandelnde; weilLeben und Bewegung im|Stägte ſeyn muß: Denü öhne ſolche Bauernmäjorate könnte dieſe erſte Kläſſe der Mitbürger in ebenen Ländern, ganz ver? ſchwindet;Daß"aber Magnaten; Herren, und Reiche je verſchwinden werden; da häts nicht Noth:

Wir kdninen auch. annehmen!==' was' die Erfah:

küng weiſt,'in Ländern, wo alle Grundſtücke von jedem Mitbürger erwerblich ſind=- ſelbſt wenn der, Erwerb dei Grundſtü>e:der' unbeſchränkteſte iſt/'daß manche Beſiße durch viele Geſchlechter in derſelben Fämilie bleiben"werden; ſobald ſich in Freiheit und Bürgergeiſt der ſtolze und hohe Familiengeiſt wie ver bildetz Immer aber wird die Erde, die leben- vige und luſtige; ihr"altes Recht än'dem Menſchen behaupten; und wenn dieſe Erde'da; wo" ergeboh? xen iſt, wieder als ein heiliges und majeſtätiſches Vaterland vor ihm'ſteht, an welchem er lebendige Mitgenoſſenſchaft hät, wie viel heiliger und ünver- leßlicher wird ihm alles an"ihr werden! Uebrigens kann oie Erde' nie genug engelländi;h, ja engliſch bearbeitet werden;"denn wie"ganz" anders würden wir ſeyn, lebenund"herrſchenwenn, wir(mit eng