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der Tdee: die äuſſere Kirche wird nie wieder erſte- hen zu ihrer alten Herrlichkeit und Allmacht, aber nach der unſichtbaren Kirche, nach dem eigentlichen Reiche Chriſti und Gottes wird von den Beſſeren je und je ausgeſehen.
Der europaiſche Feudaladel hängt in ſeiner Entſtehung innigſt zuſammen mit der Hierarchie. Die Thronen, und Mächte, und Herrſchaften, und Gewalten, und“Engel, und Erzengel, weldje die orientaliſche Philoſophie neben dem höchſten Gott, oder hd<ſten Satan in. vielfacher Unterordnung be= ſtehen ließ, erſcheinen ſcon im dritten und vierten Jahrhunderte in der Prieſterſchaft mit allen ihren auf= und niederſteigenden Rangen. Konſtantins des Erſten Hofordnung- und ſeine Rangliſte des bürgerlichen und ſoldatiſchen Befehls iſt offenbär näch dem Bilde geformt,'das ſeine Prieſter ihm gezeigt hatten. Auch die Feudalverfaſſung ent= wickelt ſich“ nach“ dieſem Bilde. Unſre Altvordern kannten keine andre germaniſche Männer als Freiez ſie waren alle Edelleute und Freiherrn, diejenigen alkein ausgenommen, welche durch Verbrechen und Schanden die Freiheit verwirkt hatten: die Abhän- gigkeit von Färſten und Führern war eine freiwil- lige. Manche Vertheidiger“ des Feudalweſens mdgs= ten uns einbilden, daß ſein Verhältniß freiwillig geweſen ſei. Aber wir haben zu viele geſchichtliche Urkunden vom Gegentheil, kennen den“ uralten teutſchen Freiheitöſinn der Väter auch zu gut, als daß wir meinen könnten, die Männer, denen-eben noch das Leden ohne Freiheit gar kein Leben dünkte, hatten ſich für faule Sicherheit und dumme Sorg? koſigfeit zu Knechten gemacht. Nein, ausgebrüte» tes Unheil zu Hauſe in Zwietrachten und Kriegen der einzelnen Stämme und Dynaſtien unter ein= ander; hereinbrechendes Unglü> der Fremden,'der Sarazenen,»Normänner, Avaren, Magyaren;- Zer-
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