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Versuch eines Beweises, daß die Pferderennen in England so wie sie jetzt bestehen, kein wesentliches Beförderungs-Mittel der bessern edlen Pferdezucht in Deutschland werden können / von C.F.W. von Burgsdorf Königlicher Landstallmeister von Ostpreußen und Litthauen ...
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den, da ſich dieſelben auf meine eigene perſönliche Kenntniß und aufmerkſamen Beobachtungen, während eines langen Auf- enthalts an den Grenzen von Arabien, und gelegentlich auch in Arabien ſelbſt, gründen.=-

Das wüſte Arabien iſt nac) meiner Meinung das Va- terland des urſprünglichen Race-(blood) Pferdes, denn da ſicht man nur Ein Geſchlecht der Pferde, und alle zeigen das edelſte Blut.=- Sie ſind klein, mit ſchönen Köpfen, rein und weit zwiſchen, den Knieba>en, große offene Naſenlöcher, Haut, Mähne und Scweif dünn, breite ſehnige Füße, große vorſtehende Musteln, ſehr lebhaft, do% ohne Tücke, und im Stande, mit ſchweren Gewichten lange auszudauern,' und dabei erhalten ſie ſich da gut, wo die mehreſten andern Pferde verhungern würden,== Die Maber in den Wüſten ſelbſt reiten nur Stuten, denn da ſie fortwährend inZelten leben(ihre Stuten und Füllen auch einen Theil ihrex, Famiz lie bilden) und häufig verfolgen oder verfolgt werden, ſo gehen gewöhnlich ihre Stuten, fertig geſattelt, nur mit ab= genommenem Zügel, los vor den Zelten' und ſind ſo abgerich= tet, daß eine jede nach dem Ruf ihres Herrn hört,= Hengſte würden natürlich nicht ſo ruhig ſeyn.=- Eine andere Ur- ſache, warum ſie nicht Hengſte brauchen, iſt, weil dieſe wie- hern, und dadurch off eine Annäherung entde>en würden.=- Der Verfaſſer hat ebenfalls von dieſen Arabern erfahren, daß Stuten Strapazen, Hunger und Durſt mit mehr Geduld als Hengſte, wie auch die Hiße beſſer ertragen.=-

Aus dieſen Gründen- wird eine Stute in dieſem Lande weit höher als ein Hengſt geſchäßt; und da der Eingebornen