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kommen der allermeiſten Orientalen in erſter Generation, ſelbſt bei ſehr ſplendider Futterung, dennoch den Forderungen der gegenwärtigen Zeit, nämlich auch Größe und Knochen- ſtärke, nicht ganz genügen. Hier aber fehlte es überdieß an einem, Paar Arabern erſter Qualität, und es war geboten, das Blut einiger engliſchen Stämme in, Trakehnen beizube- halten; um ſie aber nicht durch unbedingte Inzucht, auch nicht in einem Haar zu vermehren, wenige geeignete Indi- viduen wiederum in England aufzuſuchen in der Hoffnung, ſie würden doch noch hie und da einzeln aufzufinden ſeyn.
So ward meine abermalige Reiſe dahin befohlen. I< ſuchte diesmal nur zwei Vollblut= Braune, einen- dergleichen Rappen, und mehrere, dergleichen braune und Rappſtuten, auch- einen Fuchs und Rappen von der Halbrace.
Gewiß orientirt in England, das General- Stud- Book die Racing Calendars und alten Turf- Regiſter ſo wie meine eigenen Geſtüt= Negiſter kennend, unterſtüßt durch Mr. Wea- therby, den Herausgeber des General- Stud- Books» der auch faſt jedes Vollblutpferd in England kennt, überall ſo= gleich hinzugelaſſen wird, und mit dem ich 22 Tage gereiſet, die zur Zeit noch als die beſten bokannten Geſtüte, alle die Graf- ſchaften, wo früher eine beſſere Pferdezucht war, dann die aller- meiſten Trainirſtälle und Rennpläße beſucht, kein nur irgend merlwürdiges Pferd unbeachtet gelaſſen, fand ich unter mehr denn 600 Thorough- bred-Pferden, welche ich in 25 Ta- gen ſah, nur Vier, die meinen Beifall haben konnten. Sie waren theils nicht von der erforderlichen Farbe, theils nicht verkäuflich, weil ſie noch zu hoch engagiret oder als Gewin-
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