Druckschrift 
Claude Louis Berthollet über die Gesetze der Verwandtschaft in der Chemie / aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen Zusätzen und einer synthetischen Darstellung von Berthollets Theorie von Ernst Gottfried Fischer, Professor der Mathematik und Physik an dem Berlinisch-Cöllnischen Gymnasium und Ehren-Mitglied der naturforschenden Gesellschaft zu Berlin
Entstehung
Seite
331
Einzelbild herunterladen

en

6, g5. Wirkung zwischen vier Stofeti, 3%

85. Auf eben die Art, wie sich die Wirkung der Verwandschaft zwischen zwei Doppelsalzen bestim- men läfst, läfst sie sich auch für jede grölsere An-

zahl derselben bestimmen. stehen sie alle auf glei-

hem Grade der Sättigung, so geschieht gar keine MB ersetzung, sondern sie mischen sich blofs zu einer

gleichartigen Flüssigkeit. Sind sie aber von verschie- denen Verhältnifsen, so vertheilt sich alles was über- schüfsig ist, zwischen den entgegenwirkenden Grund- lagen oder Säuern, so lange bis lauter Salze von

gleichen Sättigungsverhältnifsen in der Mischung sind,

86. Man sieht also, dafs die Verwandschaftskräfte höchstens partielle Zersetzungen, in keinem einzigen Fall aber eine wirkliche Ausscheidung eines einfa- chen, oder eines Doppel- oder Tripelsalzes bewir- ken können. Alle Ausscheidungen werden daher blofs durch Cohaesionskräfte, oder Elasticitäten be- wirkt. Soll also die Theorie der chemischen Er- scheinungen zur Vollkommenheit gebracht werden, so ist klar, dals man die Gesetze nach welchen diese Kräfte bei chemischen Erscheinungen wirken, untersu- chen müsse, um ihre Wirkungen ausmessen, und dem Calcul unterwerfen zu können. Denn was die Wir- kungen der Verwandschaft betrifft, so kann man in; der That sagen, dafs Berthollet zu einer genauen

AD BC AD BE sa Keund- ya und das B+D AG

+ io) by - Is]

gemeinschaftliche Sättigungsyerhältnils=: y=4

ee nn a[2 2 EV 7 magE