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auf die Wieſen gelaſſen wird, durch heftiges Umrüh« ren ſorgfältig mit dem Waſſer vermiſchen,
Unterſcheidung der Wieſen und der Grasarten, welche gewöhnlich auf ihnen wachſen. "Bevor wir von der Bewäſſerung der Wieſen han-
deln, welche hier den Hauptgegenſtand ausmacht,
„wird es nicht unnüß ſeyn, wenn ich ganz fürzlich von
den Futterpflanzen rede, von den- Mitteln eine Wieſe zu bilden, zu erhalten, zu ernten, zu verjüngen, endlic) zu vernichten, wenn ſie erſchöpft iſt,'um ſie ſpäter wieder herzuſtellen,
Man unterſcheidet gewöhnlich die hohen oder tro>- nen Wieſen von. den tiefen oder feuchten. Die erſten geben in gewöhnlichen Jahren ein wohlriechendes, fei- nes, aber wenig reichliches Heu, welches man vorzugs- weiſe für die Pferde und Schaafe auswählt, Die zwei« ten hingegen liefern viel grobes Gras, welches beſon« ders für das Rindvieh benußt wird. Im Allgemeinen iſt noc< zu bemerken, daß die hohen Wieſen in Hinſicht der Menge und Güte des Heues bei naſſen Jahren den Vorzug verdienen, wogegen wieder die trocknen Jahre den niedrigen Wieſen günſtig ſind. Dieſe Eintheilung in hohe und tiefe Wieſen iſt nicht abſolut 3 denn es giebt ſchr große Verſchiedenheiten zwiſchen einer ſumpfigen
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