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und ſehr hohen Wieſe; auf der Cinen findet man hohe-
und reichliche Sumpfgräſer; auf der Andern langſam vegetirende Pflanzen ,' die ſich wenig erheben und kaum den Boden überziehen, Glücklicherweiſe iſt der größere
Theil der Wieſen weder zu troFen noch zu feucht, wes- halb er von dieſen Nachtheilen mehr oder weniger be- freiet bleibt; ſolche Wieſen-.nennt man weit vichtiger
mittlere Wieſen. Man findet hier gewöhnlich viele Gras- arten, die man ſorgfältig kennen lernen muß, um die zu vernichten, welche ſchädlich oder unnüß ſich die Ober- hand verſchaffen 3; oder um die zu vermehren, welche das beſte Futter liefern. Es kommt aber auch viel da- rauf an, daß die lekßtern Pflanzen dem Boden und der Temperatur vollkommen' entſprechen. Man muß zu dieſem Zwe ſeinen Boden beobachten und die Ve- getation deſſelben unterſuchenz aber nur eine mehrjäh- rige Erfahrung kann uns in dieſer Hinſicht zu einer Hinlänglichen Kenntniß verhelfen,
Man darf ſich hierin nicht irren? auf Wieſen,
die nicht abgewartet werden, vielmehr ſich ſelbſt über-- laſſen bleiben, ſieht man bald die eine bald die andere.
Pflanzenart hervorſproſſen, je nachdem die Atmos- phäre und die mehr oder weniger frühen Jahreszeiten darauf einwirken.
So iſt der Boden bisweilen mit Wucherblu«.
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