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Über die Bewässerung und den Bau der Wiesen / nebst Beschreibung und Abb. der von Herrn Leorier neu erfundenen Bewässerungsmaschine ; nach dem Franz. und sehr verm. herausgegeben von C.F.W. Berg
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das Waſſer, wenn es kohlenſauren Kalk*) enthält, unter gewiſſen Umſtänden ſowohl. zur Belebung der Vegetation, als auch zur Verbeſſerung des Gefüges oder der Zuſammenſekßung des Bodens geeignet ſeyn kann z ohneallen Zweifeliſt es ſehr fruchtbringend, wenn es nach anhaltendem Regen über bebaute Aecker ges floſſen iſt, ſich dort mit dem Humus beladen hat, welchen man bei uns gewöhnlich die Erdblüthe, il iore| di terra, nennt, und der viel organiſche Subſtanzen enthält. Wenn aber auch das Waſſer rein und von allen ihm fremdartigen Subſtanzen iſt wär, ſo dient es doch immer den im Boden vorhandenen Pflanzena Nahrungsſtoffen als Vehikel, Jmmer wird es die Vegetation beſchleunigen und ſie vor den Nachtheilen einer anhaltenden TroEniß ſchüßen.

Auch muß das Waſſer ſchon wegen ſeiner Grund- Stoffe, Sauerſtoff und Waſſerſtoff, eine nicht unbe- deutende Rolle in der Vegetation ſpielen, weil dieſe beiden Principien in der Analyſe aller Pflanzen reich» lich gefunden werden.-

Die Chemie lehrt uns die Zerſeßung der Wäſſer und bieter uns die Mittel ſie ſowohl durch Neutraliſa« tion ſchädlicher, als auch durch Hinzuthun befruchten«-

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*) Der Kalk enthält 40 Calcium und 15 Sauerſtoff. Der Fohlenſaure Kalk, oderreine Kreideenthält 41,4 Kohlenſäure und-55 Kalk. Um zu erfahren, ob Kalkerde

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