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Über die Bewässerung und den Bau der Wiesen / nebst Beschreibung und Abb. der von Herrn Leorier neu erfundenen Bewässerungsmaschine ; nach dem Franz. und sehr verm. herausgegeben von C.F.W. Berg
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mähen, undunmittelbar nach jedem Schnitt wäſſern. Dann ſauget das ſchwammige Mark dieſer Sumpf- Gewächſe ſo viel Feuchtigkeit ein, daß ſie durch Fäulniß angegriffen werden und umkommen, Wenn dieſe Bewäſſerung im Spätherbſt oder im Anfang des Frühjahrs bewirkt wird, wo noh ſtarke Fröſte einfallen; ſo friert das in das Pflanzenmark gezogene Waſ«- ſer und zerreißt auf dieſe Art den or. ganiſchen Bau der Pflanze, ſo pe ſie vernichtet wird.

- Man wendet auch ein: es ſey gefährlich, die Spißen des Graſes im Frühjahr einfrieren zu laſſen,

- In dieſer Hinſicht iſt allerdings bei Leitung der Be»

wäſſerung Vorſicht nöthig. Wenn man das Waſſer vor Eintritt des Froſtes über den Boden laufen läge; ſo iſt nichts zu befürchten.Wenn hingegen der Froſt im Augenblick des Wäſſerns einfällt; ſo bleibt noch das Mittel übrig, das Land gänzlich mit Waſſer zu bedefen. Darwin behauptet, daß eine dünne über die Wieſen gezogene Eis- Rinde die Graswur=- zeln gegen den Froſt ſchüße, Weil das Eis ein ſchlech- ter Wärmeleiter ſey, ſo könne das unter ihm befind« liche Waſſer nicht ſo leicht frieren, beſonders wenn es hohl ſtehe oder wenn zwiſchen dem Waſſer und der Cis- Rinde ein mit Luft gefüllter Raum ſey, So ſagt