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Endlich, ſagt kord Bacon in ſeiner Natur- geſchichte, bewahrt die Bewäſſerung der Wieſen die Graswurzeln vor den ſchäd« lichen Einwirkungen des Froſtes, Auch Davy iſt dieſer Meinung, wenn er in ſeiner Chemie des Aerbaues ſagt: in den ſehr kalten Jah-
- veszeiten erhält das Waſſer die zarten - Wurzeln und Blätter der Gräſer und
wehrt die Angriffe der Kälte ab,
Es iſt wahr, man hat gegen alle dieſe Vortheile Einwürfe erhoben 3 es wird daher um ſo nüklicher ſeyn, ſie nicht zu verſchweigen, je leichter ſie, wie ich glaube, zu widerlegen ſind.
Es ſind Koſten nöthig, ſag? man, um ein Stück Land zu bewäſſern. Dies iſt nicht zu bezwels-- felnz wenn man aber das Product der Ernten ver=“ doppelt und verdreifacht, und hierüber ſprechen doch wohl Thatſachen genug:'ſo fann nur dann dieſer Ein« wurf erhoben werden, wenn ſehr koſtſpielige Arbeiten der Kunſt unumgänglich nothwendig ſind, um das nöthige Waſſer herbeizuführen 3 hier darf man alſo nur die Zinſen des angelegten Capitals berechnen, um ſich zu überzeugen, daß ſie in Vergleich zum vermehrs ten Ertrag größtentheils unbedeutend ſind,
Durch die Gräben und Rinnen geht Land ver-, loren, Dieſer Grund iſt nur ſcheinbar: wer ſieht nicht ein, daß die große Fruchtbarkeit des bewäſſerten Bo-


