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Es iſt bekannt, daß das Waſſer und der Wärmeſtoff die vorzüglichſten Triebfedern der Vegetation ſind z und man verſchafft ſich durch die Bewäſſerung nicht blos eine größere Menge von Gras, ſondern auch ei- nen weit frühzeitigern Schnitt, woraus der Vortheil entſpringt, daß man ſelbſt in den nördlichen Climaten eine oder zwei gute Grummet- Ernten machen kann,
Ueberdem iſt das Waſſer ein künſtliches Düns- - gungsmittelz es führt nicht ſelten einen Bodenſaß mit ſich, welcher die Wieſen dünget oder ſie durch Ver»- mehrung der obern Pflanzenerdſchicht verbeſſert. Wenn dem Waſſer ein ſolcher Bodenſaß mangelt; ſo fann man dieſen. durch, den Boden geeigneten, Dünger, z: B, durch Mergel, Kalk, Thon, ausgelaugte Aſche, welcher dem zum Bewäſſern beſtimmten Waſs ſer beigemiſcht wird, künſtlich erſeßen, Dies iſt noch nicht Alles3 die Bewäſſerung im Winter tödtet die Binſen und im Frühjahr vernichret ſie das Moos« (William Tatham, Darwin)z in jeder Jahs reszeit vertreibt ſie die Maulwürfe und tödtet die May- käfermaden, welche beträchtlichen Schaden verurſachen (Bertrand, vom Waſſer in Bezug zur Landwirth- ſchaft, Capitel XXT.)
Man wird auch einen nicht unwichtigen Erfolg erhalten, wenn man mit Heidekraut überzogene Aek- fer überſchwemmt, um dieſe Pflanze durch Waſſer zu fodten,;
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