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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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Von ſandwirthſchaftls Verbeſſer. überhaupf, 17

im erſteren Fall bey dem einjährigen Umſaß allemal etliche und dreißig Thaler, im andern aber die ganze Einnahme.

4. 10, Ein Paar einzelne Grundſäße.

Weil es leichter iſt, einzelne Fälle als ganze Ber Tebenheiten zu überſehen, ſo will ich noch ein Paar beſondere VGrundfäße dieſer Wirthſchaften ausheben.== Man würde alſo denjenigen für einen ſchlechten Wirth halten, der feinen Aer nur alle neun oder zwölf Jahre düngen, und Käſe und Butter für ſeine Wirthſchaft zulaufen wollte.== Bey uns weiß man es in einigen Gegenden nicht anders. Selbſt unſer dconomiſcher Lehrer, der Pommerſche und Neumärkiſche Wirch=

welchen ich noch öfterer zu citiren Gelegenheit haben

werde= ſcheint ſich mic dieſer ſparſamen Düngung zu begnügen und nur mit dem Butteranfauf unzu- frieden zu ſeynz als ob dieſer nicht eine nothwendige Jolge von jener wäre. Kann der Wirth öfterer dün- gen, 10 hat er mehr Vieh; und hat ex mehr Vieh, jo wird es auch nicht an Butter fehlen.== Wenn wie bey jenen Wirthſchaften die Urſache der elenden Viehzucht gehoben iſt, ſo ſind auch alle daraus entſte

Henden Folgen gehoben. Eben ſo wenig würde man ven Wirth ſchäßen, dex feinen Aer verquäten ließe, weil es ein ſicheres Zei- B<en