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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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Seite
XVII
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ſchaft genau zu' beobachten und Erkundigungen darüber einzuziehen, nur von der ihrigen ſprechen und' än die ihrige denken. Sie ſehen eigentlich nichts, oder jedes do) nur in dem Verhältniſſe, worin es mit ihrer Wirthſchaft ſtehet. Zeigt man ihnen Gerſte nach Kartoffeln, Kohl oder Rüben. gebauet,(9 verſichern tit daß ihr Weißen in der gedüngten Brache doch einträglicher ſey, als dieſe ſreylich außerordentliche Gerſte. Zeigt man ihnen den Klee im zweyten Felde nach den Brac>rüchten, ſo ſagen ſie, daß im zweyten Felde bey ihnen noch ſchönes Korn wachſe, Kommt man mit ihnen zum Weißenfelde iy der ungedüngten Kleeſtoppel, ſo verſichern ſie es jey doch nicht beſſer, wie das ihrige nach der gedüngten Brache, und ſehen ſie die bear- beiteten, in vollem Dünger gebaueten Brach- früchte, ſo beſorgen ſie, daß dieſe üppigen Gewächſe dem Korne den Dünger entziehen, Den Gang der Wirthſchaft im Ganzen über- ſehen ſie. Trifft man unglücklicher Weiſe mit einem ſolchen Oeconomen an'einem dritten Orte zuſammen, ſo erfahrt man, ihrer Red- feeligkeit wegen, nichts; denn von allem wird

KER geſprochen,