Druckschrift 
G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
Seite
101
Einzelbild herunterladen

u MN=.

erzeugen. Sollte män nicht einen großen Werth auf ein'Syſtem'ſeßen, welches, ohne der Ausdehnung des für-den Körnerertrag beſtimmten Bodens etwas zu entziehen, eine doppelte Quantität von Dünger zur Verbeſſerung dieſes Landes liefert?

Wir wöllen jeßtannehmen, was'weit'davön entfernt iſt, bewieſen zu werden, daß die Fermentation; indem ſie das Gewicht des Düngers um die Hälfte vermindert, ihm eine' etwas wirkſamere Qualität mit: theile, Was würde man aber':wohl von einem Men- ſchen ſagen, der vorſchlüge, alles Fleiſch in Gallerte und älle Körnerfrüchte in Stärfemehl zu verwandeln, um der Hälfte des Menſchengeſchlechts., eine ſubſtan- tiellere Nahrung zu reichen'und die andere Hälfte vor Hunger ſterben zu laſſen? Warum beſtelyen wir'denn fo hartnäig darauf, den Pflanzen'ntehrgeben zu wollen, als ſie zu ihrem Gedeihen bedürfen?

Die Bauern und beſonders die Bergbewohner, ſv wie die Armen aller Länder leben von Subſtanzen; die nur in geringem'Grade mit nährenden Säften ver» ſehen ſind, und für die ſchwer zuverdauen ſeyn wür- den, wölche nicht daran'gewöhtit ſind. Wir finden ſie demohnerächtot geſund, ſtark und kräftig; beſon- ders ſehen wir dieß an ihren Kindern, deren'Conſti- tution'ndnicht durc< übertriebene Anſtrengungen ges ſchwächt'wurde. Sie ſind ſo geſund, daß ſie bei

denen,"die ſich mit ſubſtantiellern Nahrungsmitteln,

nähven., Näwd-erwe>en,

EE oD SAGER m mem u IEE EEE TIED IEE RE ve ÄR 3

408.-2.0 2548