„» Wehn es alſo erwieſen iſt, daß der Menſch: von allerhand. vegetabiliſc<hen Nahrungsmitteln; als von Getreide; Erbſen, Bohnen, Wurzelgewächſen u, ſ« w- ſehr gut ernährt werden kann, ſo-muß/man, daraus den Schluß ziehen, daß die Natur dieſen Subſtanzen die. Eigenſchaft:mitgetheilt hat, ſich indie Subſtanz ves.menſchlichen Körpers ſelbſt; vermittelſt der Ver- dauung, zumzuwandeln.
4; Geſeßt ,- es. wählte ein. Theil der Zul ſeine Nahrungsmittel unter den nährendſten Subſtan- zen« Würde es nicht ein abſolut unausführbares Un- ternehmen ſeyn, alle. Individuen auf dieſelbe Art er- nähren zu wollen?!
Hieße dieß nicht einen großen Theil von ihnen zum Hungertode verdammen?.
.- Wenn. es::nun jekt erwieſen iſt,. daß die orga- niſche Subſtanzen ſich vollkommen in Pflanzennahrung verwändeln. können, und. wenn“es eben ſo. dargethan iſtydaß die Vegetabilien mit einer aſſimilirenden Kraft begabtſind„welche die Zerſeßung ſelbſt.der;hartnäig- ſien-Subſtanzen veranlaßt; das heißt, eine langſame, graduirte und überhaupt eine ſolche Zerſesung,, wie ſie: zur) Ernährung der Pflanzen, ohne Verluſt an Nahrungsſtoffen-nöthig iſtz wird man dann noch bei ſo klaren und wohl begründeten Thatſachen eigenſinnig darauf beharren können, wenigſtens die Hälfte einer koſtbaren Subſtanz verlieren zu wollen, um die andere Hälfte eirnier unnüßen Vorbereitung zu“ unterwerfen?


