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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
Seite
94
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-->' Sbgleich der Taubenmiſt ſich als der hißigſte Dünger, und als ein ſolcher gezeigt hat, der unter allen'am Erſten fähig iſt, der Vegetation zu ſchaden und ſie ſogar auf der Stelle zu unterbrechen, ſo ſchadet er doch nicht und erzeugt vielmehr eine höchſt kräftige Ve- getation, wenn man ihn im Verhältniß eines Zwan- zigtheils der Gartenerde beimiſcht, Es iſt ſehr leicht, hieraus Anwendungen für die Praxis des Landbaus zu ziehen,

Ich'nehme ein Land an, das gut-und bis auf die Tiefe eines Fußes bearbeitet iſt, und nehme dem zu Folge an, daß der Dünger bis auf dieſe Tiefe ſich mit der Erde vermiſchen kann. Vierzig Cubik Zoll gut getro>nete Gartenerde wogen zwei Pfund vier Unzen 53 dem zu Folge muß ein Cubikfuß(ſechszehn hundert acht und. zwanzig Cubik-" Zoll) fünf und neunzig Pfund wiegen. Vierzig Cubik- Zoll getro<neter Taus benmiſt, wie er bei meinen Verſuchen angewendet wurde, wogen neun Unzen; vier Pfund und neun Un- zen, welche den zwanzigſten Theil von fünf und neun- zig ausmachen würden. alſo einen Umfang von zwei hundert drei und funfzig und einen Neuntel Cubik- Zoll einnehmen, welche auf einem Quadratfuß Erde(von ein hundert und vier und vierzig Quadratzoll) vertheilt ſich zu einer Höhe von ein und zwanzig Linien auf dem Erdboden erheben würden: Dieſe Quantität iſt we- nigſtens ſechsmal ſtärfer, als die, welche ſelbſt der

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