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welche eben ſo wenig Wurzeln hatte, wurden in ein Gefäß mit Gartenerde geſeßt, wo ſie ſogleich Kraft zu ſchöpfen ſchienen, Nach Verlauf von drei Tagen 303 ich eine wieder heraus, und fand, daß ſie ſchon ſehr deutlich in die Augen fallende Wurzeln hatte 3 die andere in der Erde gelaſſene Pflanze wuchs ſehr gut.
Ohnerachtet dieſer Bemerkung wollte ich in ei- ner zweiten Serie den Verſuch über die Horn- und Knohenſpäne wiederholen, In den Knochenſpänen Feimten die Pflanzen nicht, wohl aber in den Horn«- ſpänen 3 es fand ſich jedoch hier wieder dieſelbe Erſchei- nung, wie beim erſten Verſuch, das heißt, es fehl- ten die Wurzeln,
Durch Verpflanzung in gute Gartenerde bildeten ſich ſehr bald Wurzeln an dieſen Pflanzen; als ich aber an die Wurzeln derſelben wieder Hornſpäne brachte, ſo vergingen ſie und die Pflanzen verbleichtenz endlich wenn mit veproducirten, ſchon langen Wurzeln verſehene Pflanzen wieder in die Hornſpäne zurück- gepflanzt wurden, ſo verfaulten die Wurzeln und die Pflanzen ſtarben ab,
I< will den Leſer mit den Reſultaten der Vege- kation aus den verſchiedenen Materien oder aus den in der vorſtehenden Ueberſicht angegebenen Miſchungen verſchonen, und beſchränfe mich daher nur auf die Mi- ſchung des Taubenmiſtes mit Erde, deren Reſultate fich auf die andern anwenden laſſen,


