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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
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"44 Kd 66 rien unbeträchtlich 3 es kam nur wenig Luft mit ihr in Berührung; und dieſe Luft erneuerte ſich nicht, und berührte nur die Oberfläche der Materie,

Nachdem der Keſſel ſo geſeßt war, au ich die Zuſammenſeßung des darin befindlichen Dün- gers. I< hatte zu. dieſem Zweck einen Theil davon zurückbehalten, und bediente mich dazu eines einfachen, oder vielmehr mechaniſchen, als<Hemiſchen Verfah-

rens, welches jedoch zur Befriedigung meiner Abſicht hinreichend war; nämlich, ich beſtimmte die reſpecti- ven Verhältniſſe zwiſchen den Düngertheilen, den fa- ſerigen Theilen und dem Waſſer. Cs lag mir daran, zu wiſſen, was der Dünger von jedem dieſer Beſtand- theile im Anfange des Verſuchs und in den verſchiede- nen Perioden der Zerſeßung, bis zum Ende der Ope- ration enthielt.

Ic< wog daher ſehr ſorgfältig hundert Deniers dieſes friſchen Miſtes ab. Ich breitete dieſe Quanti- tät in einer ſehr dünnen Lage, auf eine Kupferplatte aus, die ich einer Wärme von 30 Graden R, ausſeßte«

Die vem Miſte anhängenden wäßrigen Theile hielt ich für gänzlich verflüchtigt, nachdem ich auf ei- ne erſte Unterſuchung des Gewichts nach) Verlauf von zwei Stunden eine zweite anſtellte und mich dadurch überzeugte, daß eine Gewichtsverminderung nicht mehr ſtatt fand: dieſe Total- Reduction betrug neun und zwanzig und einen Viertel Denier, j