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Verfaſſev anſtellte: um ſich von den Veränderungen „Kennktniß zu verſchaffen, die bei einer ſpontaneen Zer- ſeßung der thieriſchen Subſtanzen ſtatt finden„iſt be- ſonders einer, dem er eine beſondere Aufmerkſamkeit widmete,
Erſter Verſuch.
I< nahm, ſagt der Herr Verfaſſer, einen kup- fernen Keſſel und füllte ihn faſt bis zu zwei Dritteln ſeines Inhalts mit Pferdemiſt an. Der leere Keſſel wog ein und zwanzig Pfund und ſechs Unzen; mit ſeinem Inhalt wog er nun zwei und ſechszig Pfund; er enthielt folglich vierzig Pfund und ſec<s Unzen Miſt.*)
Den 24. März 1849 ſekte ich dieſen Keſſel in einen verſchloßenen und bede>ten, zwiſchen Morgen und Mittag belegenen Ort. Ich umhüllte ihn mit vielen Stroh- Stoppeln, bedeckte ihn mit einer gro- ben Leinwand, und über dieſe grobe Leinwand legte ich eine ſolche Quantität von Stroh, daß ſie zur Er-
"haltung einer gleichmäßigen Temperatur hinreichend war. Man ſieht alſo, daß dieſe Vorrichtungen nicht geeignet waren, eine ſchnelle Fermentation und einen großen Verluſt an Grundſtoffen zu begünſtigen 3 denn es iſt bekannt, je größer die Maſſe und je leichter der Zutritt der Luft iſt, um ſo viel ſchneller entſteht auch die Fermentation: hier aber war die Maſſe der Mate«
*) Man ſicht hier, daß der Herr Verfaſſer von Pfunden 2 zwölf Unzen redet.


