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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
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gungsmitteln von Pflanzen,'dem Wachethum der Pflanzen günſtiger ſeyen, in denen analoge Beſtand«- theile, das heißt, Kleber und Eiweißſtoff,, wie im Weißen u, ſ..w., enthalten ſind,

Herr Gazzervi glaubt, man müſſe bei dex Wahl der Düngungsmittel, wenn man eine baldige Wirkung von ihnen haben will, diejanigen vorziehen, die geeignet ſind, am Schnellſten in die Subſtanz der Pflanzen übarzugehen, dasheißt, die, welche ſich ſchon im Auflöſungszuſtand befinden; hingegen müſſe man den ſich langſam zerſeßenden Dünger für ſolche Fälle aufbewahren, wo-es nüblicher iſt, wenn ſeine Wirkung ſich ſpäter einſtellt,

Um das Verſtehen ſeiner Theorie zu erleichtern, ſeßt hier der Herr Verfaſſer einige Thatſachen aus eina ander; ſie mögen hier ſummariſch folgen.

Genaue Unterſuchungen haben dargethan, daß die Pflanzen Quantitäten yon Sauerſtoff und Waſſer. ſtoff enthalten, die, ihren Verhältniſſen nach, den Grund- Beſtandtheilen des Waſſers gleich ſind. Nach den Analyſen des Herrn Gay- Luſſac und des Herrn Thenard, enthält der holzige Theil der Ves getabilien, in zur Bildung des Waſſers paſſenden Verhältniſſen, ac<ßt und vierzig pro Cent Waſſerſtoff und Sauerſtoff, Mit Ausnahme eines ſehr geringen Verhältniſſes von ſaliniſch- erdiger und metalliſcher Materie, iſt der Reſt dieſes holzigen Theils Koh