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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
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.> Dieſe Vermehrung, glaubten ſie, rühre, aus-

ſchließlich von dem durch die Fermentation auflöslich gemachten Dünger her, welcher. vom Waſſer aufgelöſt

in die Pflanzen, durch die Saugorgane ihrer Wurzeln. gleichſam. eingepumpt. werde« Die Andern ſchrieben die ganze Pflanzenernährung der Luft und dem Waſſer zu. Sie, glaubten, der Dünger wirke nur mecha- niſch, indem er die Verbindung des Erdbodens modi- ficire ihn dadurch für die Wurzeln der Pflanzen zu- gänglicher mache, ihm das Vermögen mittheile, die

der Ernährung günſtige. Feuchtigkeit länger an ſich

zu halten und. indem er ihn zu gleicher Zeit für die Aufnahme, einer größeren. Quantität Wärme empfang« lich mache.

Während die Philoſophen ſich über den Proceß, ſtritten, den die Natur bei Ernährung der Pflanzen; befolgt, gründeten die A>erbauer den Reichthum ihrer Erndten auf Erzeugniß und Anwendung des Dungers-

Aber auch unter den Lektern erhoben ſich verſchie- dene, Meinungen, über die beſte Methode in der An-

donald zeigt, in ſeiner Schrift über die Verbindung des. Ackerbaues mit der Scheidekunſt, daß, wenn man Kalk an feuchte Wurzeln bringet, dieſer aus ihnen Waſſer- und Sti>ſtoff entbindet, indem er flüchtiges Alkali bildet, 85

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