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ſchen unterſchieden, daß das Oſterfeſt in demſelben auf eine andere Art beſtimmt, und viele Namensyx tage der Heiligen verändert worden. Unſere Feſt- rechnung gründet ſich„auf den. oben angeführten Schluß der nicäniſchen Kirc<enverſammlung, nem- lich: Oſtern an dem Sonntage zu feyern, der zunächſt auf den erſten Vollmond nach dem Früblingsäquinoctio folgt, und, wenn die- ſer Vollmond ſelbſt auf einen Sonntag ein- fällt, das Oſterfeſt bis auf den nächſtfolgen- den Sonntag zu verlegen. Das letztere ſoll guch geſchehen, wen1y es ſich fügte, daß der Oſterſonntag auf den erſten jüdiſchen Oſter? tag einfällt.
669. Im gregorianiſchen Calender wird nun der Oſtervollmond nah den kirchlichen Epacten berechnetz3 weil jolche aber'nicht genau mit dem Himmel über: einſtimmen, ſo beſchloſſen die evangeliſchen Ständs im Jahr 1700: daß der Oſtervolimond in ihb- rem verbeſſerten Calender, ſo wenig nach der im julianiſchen Calender gebräuchlichen dionyſiſchen Rechnung, als den gregoriani- ſchen Epacten, ſondern nach aſtronomiſchen Rechnungen beſtimmt werden ſollte.
670. Bis Ao. 1723 zeigte ſich zwiſchen den aſtro- nomiſchen Rechnungen der Proteſtanten: und der cys eliſchen der Katholiken feine ſolche Abweichung, daß


