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Kurzer Entwurf der astronomischen Wissenschaften : Mit 7 Kupfertafeln / von J. E. Bode, Astronom und Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
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digt. Addirt man nun für das folgende Jahr x1 hitt- zu, und ſubtrahirt, ſo oft es angeht, 30, ſo wird ſichs finden, däß die Epacten mit der güldnen Zahl nach 19 Jahren wiederkehren, weil nach derey Ver- fluß die Neumonde wieder an gleichen Monatstagen fallen. Zit die güldne Zahl 1, ſo iſt die julianiſche Epacte Kl; iſt jene 2, ſo iſt dieſe KRIT, u. ſ. f. Am Ende des Mondencirculs, oder wenn die güldne Zahl von 19 bis auf 1 geht, wird ſtatt 11.,. 12 addirt, Im Zultaniſchen Calender gehen die Epacten durch alle Jahrhunderte nach obiger Regel fort; im GSres goriantſchen aber wird dieſe Ordnung in gewiſſett Jahrhunderten unterbrochen, und daher iſt der Un- terſchied zwiſchen den Epacten- beyder Calender ver- änderlich.'Man erhält die gregorianiſchen Epacten für ein gegebnes Jahr, wenn man von der julianie ſchen zwiſchen 1660 und 1700, 103 zwiſchen 1700 und 1900, xz1 ſuübtrahirt(wenn die Subtractioä nicht angeht, werden vorher 30 addirt).

668. Es ſind demnach in der Chriſtenheit dreyer- ley Calender bisher eingeführt: 1) der alte julig- niſche; 2) der neue gregorianiſche oder katho- liſche; und 3) der verbeſſerte oder proteſtantiſche. Der alte julianiſche geht vornemlich dadurch von den übrigen ab, daß er in dem jeßigen Jahrhundert It Tage, im künftigen 12 Tage weniger zählt. Der veybeſſerte iſt davin hauptſächlich von dem gregorianp

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