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nicht die Oſterfeyer in beyden Kirchen an einem und demjelben Sonntäg einfiel, Allein 1724, 1744» 1778 und 1798 zeigt ſich dergleichen, Ueberdem fal- len in den beiden lektern Jahren die jüdiſchen Oftern mit dem Oſterſonntag des verbeſſerten Calenders zu- ſammen, damit. müßten die Oſtern der Proteſtanten auf 8 Tage hinausgeſeßt werden, und dies iſt auch 3778 wirklich geſchehen. Allein 1798 wird keine Verlegung ſtatt finden,
671. Es würde, zur Vermeidung aller Unord- nung, am beſten ſeyn, Ojtern allemal an einem ge- wiſſen Sonntage des Jahrs, z. B. am erſten Sonn- tage nach dem Frühlingsäquinoctio, zu feyern.'Un- terdeſſen haben die proteſtantiſchen Stände 1775 auf dem Reichstage zu Regensburg eingewilligt; 1) Oſtern im Jahr 1778, um den Juden auszuweichen,'im verbeſſerten Calender“ auf acht Tage zu verlegen, und mit den Katholiken zugleich am 19ten April zu feyernz und 2) dem bisherigen gregorianiſchen Calender der Kathol'ken untex der Benennung eines allgemeinen
Jeichscalenders'beyzutreten, und alſo die in dem- ſelben nach der cycliſchen Rechnung angeſeßten Oſtern und alle davon abhängende Feſte jederzeit mit den Kax eholifen zugleich-zu ſeyern*).
*) Die Oftergränzen- ſind zwiſchen den 22ſten März und Rund 25ſien April. eingeſchloſſen.
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