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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
Entstehung
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de. OxydentliHer Weiſe mähet man ſie jähr- lim dreymal ab, auch öfters viermal, wenn man anders das Vieh im Herbſt nicht darauf getrieben hat, und es iſt gar nichts ſeltnes/y daß man von einem Tagwerk 4 oder 8 mal ſo viel herunter bringt, dergeſtalt, daß dieſe IPBirthſchafft ſeit funfzig Jahren um das drey- fache und zehnfache die Abgaben vieler ſc<wei- zeriſchen Herrſchaften vermehret hat. Die IbBäſſerung der Wieſen iſt keine neue Erfin- dung. Der Gebrauch oder die Gewohnheit zu wäſſern, und die Wieſen zu befeuchten, um fie in einen beſſern Stand zu ſezen, wird in ei- nem Ort mehr in andern weniger beobachtet. Als zum Exempel in Dännemark, in Holſtein, in etlichen Gegenden von Sachſen und Thü» ringen, in Italien und Piemont, ſie ſind auch nicht ganz unbekannt in Frankreich, man be- dienet ſich derſelbigen in etlichen Gegenden der Provence, Languedok, Dauphine, und etlichen andern Provinzien- Die Schweiz bedienetk ſich einer unendlichen Menge von Wäſerungen, Die ſie ſelber erfunden, aufgeri<tet, veränderk, und eingeleitet, mit einem ſolHen Fleiß, wels <her dem Geiſt dieſer Nation Ehre briuget.

Der Canton Bern, den im am beſten kenne, brauchet derſelben viele, deren Erfindung und guten Fortgang man nicht genug bewundern kan. In den fruchtbaren Thälern des Aargauy welche von der Sour und Wigger benezet Vr

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