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und guten Grund zu tränken, Grund und Bo» den oder die Wurzel damit zu erfriſchen und Hiedurc< mit wenigen Koſten die Heu-Erndte veichlich zu vermehren.
Das 2. Capitel, Die Wäſſerung der Wieſen.
CCH habe ſchon zum voraus angemerket/ „) daß es zweyerley Wieſen gebe, Wieſen von der Natur und Wieſen von der Kunft angelegt. Künſtlihe Wieſen ſind diejenige, welche durch) gutes Umackern und fette Dun- gungen ſind zubereitet und beſget worden, mit Klee und allerley Art Saamen von Heu-Blu»+ men, welche taugli< ſind, das Wieh im Stall zu füttern, es mag nun hernach a!s Gras oder als gedörtes Heu gebraut wer- den. Natürliche Wieſen ſind diejenige, wel- c<e natürlicher Weiſe ordentliches Gras und Heu geben, ohne daß ſie beſämet und ange? bauet worden ſind. Dieſe natürliche Wieſen ſind entweder trockene oder gewäſſerte. Die trockene önnen verbeſſert werden durch guten zuſammgefaulten Miſt und fetten Duug/ welchen man den Herbſt über darauf breitet. Gewälſſerte ſind diejenige, welche können an- gefeuchtet werden, oder welche ſchon durch na- türliches Waſſer feu<t ſind. Dergleichen Wieſen nun liefern eine recht reihe Heu- 1.
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