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den, iſt ſo zu ſagen kein Tropfen Waſſer, der nicht zum Profit gemacht wäre. Dieſe beeden Flüße, welche gleich bey dem obern Eintritt des Shals genommen werden y vertheilen ſich in tauſend Canäle, man ſiehet da kieine Bäche, welche in unterſchiedene Waſſerleitungen ge- führet, durch ändere Bäche durchfließen'und bis zum dritten Ablaufeinander kreuzweis dur<- ſchneiden. Zuweilen ſiehet man auch Rinnen oben über denen, die in dem Erdreich fließenz übrigens ſind es lange Röhren, welche auf ei- ner Reihe von Stüzen, von Holzböken oder Gemäuer liegen, welche das Waſſer durch ei- nen hohlen Weg eines Baches oder eines Thals ableiten, um die Wieſen damit zu wäſ«- ſern, welche gegen über liegen. Aufallen Sei» ten findet man Teiche, die beſtimmt ſind, die Gewäſſer darein zu verſammlen, dieſelbige zu verbeſſern und ſchicklich zu vertheilen. Ocffiers ſchöpfet man das Waſſer aus bewegenden Maſchinen oder Waſſer- Eymern,(das iſt, Waſſer- Rädern, die von Flüſſen getrieben werden,) damit man ſolches auf diedbern Thei? le einer Wieſe kan erheben.
Ueberall hat man Brunnquellen geſuche und man findet ſie aus überfiußig 3 man hat Berge angebohret, und Felſen geſprengetz man hat Bäche aus den tiefen Abgründen gez0» gen, wo ſie ohne Nuzen fließen, und ſie auf die trockene Ebene abgeleitet, welche ſie frucht- bar gemacht haben 3; aus dem Schooß der
Sümpfe


