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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
Entstehung
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von der- Meinung aller Akersleute weit entfer- net, alſo wird es mir erlaubt ſeyn, ſeiner Meynung nicht zu folgen.

« 33 Pag. 116. behauptet er, daß die künſtlich "angelegten Wieſen keine grüne Fütterung », herfür bringen, daß die Ochſen, weiche man 95 quf eine ſolh<e Wieſe eine Zeitlang weyden », läſſet, vielmehr verderben als fett werdenz 5 daß man ſim wohl fürſehen müße, die Kühe »; welHe Milch geben ſollen, nicht damit zu »» füttern; ja ſo gar wann ſie von ohngefehr , auf dieſe Wieſe kommen, ſo laufen fie in 55 Geſahr, von ſolH<em Futter umzukommenz 5 es ſey auch nicht zuträglich eine große Heer- » de Schaafe darauf zu treiben.

Es ſcheinet, als kenne der Verfaſſer die künſt? lichen Fütterungen niht, welche hauptſächlich dazu beſtimmet ſind ,. daß man das Vieh mit grünenGras ernähre und ſich des Lucernen Klees und gemeinen Klees bediene: er weiß nicht, daß man das Vieh ganz und gar nicht auf ſol» <e Felder und Wieſen weyde, ſondern daß man nur das Gras denen Pferden, Ochſen, Kühen, Schweinen und Scaafen in ihre Krippe lege und daß man in Anſehung des APiken-Graſes(Sain foin) der Eſper(elpar- cette,) des Hanenkamms, und türkiſchen Kles berklees, Heu daraus mache. Mankan hier?

über zu Rathe ziehen, den Berſuch von Ber-

beſſerung der Länder, da wird man ſehen, daß M; man