fragen und herfürbringen kan. Dieſe Sache iſt ſehr wichtig.
Ueberall ſpinnet man Baumwolle, überall Hedienet man ſich der baumwollenen Tücher der Einkauf dieſer Materie l1äget aus unjerm Land eine groſſe Summa Geldes hinausziehen; Die man aber zurück halten könnte, wenn unſer: Flachs und Hanf allgemeiner, ſchönerund beſs- ſer ausgearbeitet würde, Hauptſächlich braucht man zweyerley Farben zu den wolienen Tüso ern, nehmlich rothe und blaue, beede aber Eönnen auch auf unſern Hanf und Flachs eben ſv gut aufgetragen werden ais auf Cotton.
Dax Türkiſche roth oder Leibfarbe iſt nur ein und andern Handwerkern oder Künſtlern bekannt, es har aber auch ein guter Freund mir ſelbige enrdecker, und ſo wohl in 6roben als im kleinen, Proben davon gemacht; die Farb hat das Ausſieden ſehr wohl gedallen und auch das Waſchen gelitten, die blaue Farbe iſt gar kein Geheimniß mehr.
Diß iſt es, was im mir vorgenommen habe, in dieſer Einleitung zu erklären. Indeſſen fiel mir ein Werk in die Hände, welches im ver? gangenen Jahr zu Paris gedruckt iſt, dieſes verbindet mich, noch einige Betrachtung mit anzufügen. Der Titul dieſes Buhs iſt: Prae- ſervativ wider die Agromanie, oder: der Akerbau in ſeine wahren Grundfäze gebracht, Gleichwie nun der Verfaſſer dieſes Buchs ſich von


