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man die Shaafe nur auf die Felder treiben ſoll, wo Ruben- Saamen ſtehet, oder unge- bautes Land,(das iſt Eſpanen) wo kurzes und dünnes Gras wächſet.
», Eben dieſer Verfaſſer gehet p. 184. ge- 55 rade auf die Wäſſerung der Wieſen loß. » Die Schrift- Steller, ſagt er, welche die 3) Berbeſſerung des Feldbaues entwerfen, >», zum Nachtheil der alten Abflüſſe oder Aus« 3, Sieſſung der überflüßigen Luell-Waſſer, 5» die ſchlagen nichts anderſt als koſtbare Ar- 5») beiten für. Wir wollen eine benahtbarte >» Ma<ht nicht um das betrübte Geſchenke », neiden, wann ſie Dämme aufwerfen müſ- »,, ſen, welche ſo zu ſagen, das beynahe über », ihrem Haupte hängende Meer einhalten » und ſelbiges zwingen, ihr eine ſimere Frey- 5) ſtatt zu laſſen, und ihr etliche fruchtbare 55 Länder zu vergönenz ſind aber die Früchte, 955 welche ſie daraus erndten, ſo viel werth, 55 als die ſchrekende Unruhen, welche ſieihnen 9, verurſachen müßen?
Was haben denn die fleißigen Holländer dem Herrn Verfaſſer zu leide gethan? Sie haben ſich ein Land verſhaft, welches die Werwun- derung aller derer an ſich ziehet, ſo ſelbiges in Augenſchein nehmen. Niemalen haben ſie die Unruhen gekannt, welche er bey ihnen vermei» net. I< habe mich einige Jahre in Holland guyfgehalten, ich habe daſelbſt eben ſo ruhig
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