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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
Entstehung
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fie nur immer mögen verſchaffen. Die gan+ ze Kunſt beſtehet in der Erkenntnis/ in der Einleitung und Austheilung des Waſſers/ welche ſelbige wäſſern 3 dieſe Kunſt, welche durc< eine vernünftige Betrachtung ins Licht geſezt und durch eine genaue Ausübung wohl Überlegt iſt, verſichert uns die Verbeſſerung der Wieſen, ihre lange Dauer, die Ber? mehrung ihrer Abgaben, die Verxingerung der Arbeit,'der Zeit und der Unkoſten. So ſiehet das Vorhaben aus, welches ich mir in dieſer Scrifft vornehme zu unterſuchen.

J< habe Urſache zu glauben, daß die Land» leute mir vor meine Bemühung danken wer- den.'I<h habe mich nicht allein begnüget y meine eigene Beobachtungen in Ordnung zu bringen; ſondern ich habe auch ſelbſten alles ins IBerk geſezet, was nur nüzlich zu ſeyn ſchiene. Ich habe die Lehrſäze der Alten miteinander vereiniget, und dabey den Gebrauch der jezt lebenden Leute angezeigt: T< habeihre Vor- theile und Nachtheil unterſuchet, meine Zwei» fel dargegen vorgelegt, meine eigene Erfahrung angeführt, und in dieſer wichtigen Sache nichts auſſer Acht gelaſſen. Je älter, je gemei- ner der Nuzen der natürlichen IPBieſen iſt, je mehr muß man ſich bemühen, ſie zur Vollkom- menheit zu bringen. Jezt ſehen wir mit großen Vergnügen, daß unſere Landsleutke von dem Nuzen überzeugt ſind, und daß ſie ihre Me

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