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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
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Dieſer Vorſchlag, welHer dem Anſehen nag Übertrieben zu ſeyn ſcheinet, wird in dem Ver- ſuch von der Verbeſſerung der Länder, mit ſolcher Feinheit und Wahrſcheinlicmkeit ges zeigekt; daß man nichts daran ausſezen kan.

Wir halten indeſſen ni<t dafür, daß ſich dies ſer Vorſchlag in allen Ländern gebrauchen laſſe. Denn es giebt Oerter, wo die Füt»- terung im Ueberfluſß; wächſt, hingegen die Kör» ner nicht können fortkkommen, allwo der allzu« ſchnelle Abhang des Landes, die ſteinigte und ungleiche Oberflächen die Arbeit des Pfluges ſchlechterdings verhindern.

Dieſe Wirthſchaft erfordert übrigens Arbei- ten, daß es beßer wäre, wenn man ſie erſpah» xen könnte, und Bemühungen, wel<e von den unordentlimen Jahrszeiten zuweilen unmöglich gemad<t werden, Hände, die man doch gar zu oft entbehren muß, oder die man ſich nicht an- Dderſt als mit großen Unkoſten verſchaffen kan.

Man zertrenne oder vereinige dieſe Schwies- rigkeiten, ſo entſtehen doch große Unſchicklih- Feiten daraus, welche ſich der Vollziehung des ſonſt ſchönen Plans des Herrn Patullo entge- gen ſezen.

Es iſt derowegen ſehr nothwendig, Mittel ausfündig zu machen, wie man aus den natür»

lichen Wieſen alle Vortheile ziehen könne, die- A 3 ſie