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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
Entstehung
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Der Eigenthümer wird ſchlecht bezahlt, und der Pachter geht zu Grunde.

Dieſe unterſchiedene Betrachtungen, welche ich nur anzeige, haben alle aufgeklärte und Patriotiſche Gemüther bewogen, welche nemo lim zu unſerer Zeit ſich dahin bemühet habeny den Feldbau in einen blühenden Stand zu ſe* ken, daß ſie die Vermehrung und Werbeße- rung der Wieſen als den Grund zu der geſam? ten Land-Wirthſchaft angeprießen haben.

Herr Patullo hat hierinnen die ſicherſte und vortheilhafteſte Art gelehret. Indem er von dem Lichte der Engeländer aufgekläret iſt, ſo zieht er ihren Entwurf von dem Feldbau kurz zuſammen z; er thut den Vorſchlag, daß man mit dem Getraid, der Gerſten, Waigken u,[. f. und mit dem künſtlichen Graß, Klee, Spani- ſchen Klee(Sain foin, wie es die Franzoſennen? nen) Lucerne, Hörner- Klee, oder ewigen Klee, Ray-Gras u. ſ. w. abwechſeln ſoll; er ſezet zum Grund die Vereinigung der Herr- ſchaftlichen Güter, die Abſchafſung des Durch- lauffens der Gemeinden, und der Gemeinpläz/ wie auch der Brachfelder, als unüberwindliche Hinderniße bey der- Vermehrung der Fütte» rung; er ſezet an deren ſtatt künſtliche, die dass jenige erfezen, was ſonſt die Natur zu verſagen ſcheinet, er zeigt, daß dieſe Art des Anbau? ens nicht allein vierfach einbringe, ſondern au< den Pacht eines Gutes zehenfach vermehre.

Dieſer