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Kunst Die Wiesen zu wässern oder vollständige Abhandlung von dem Wasser, wie solches in der Land-Wirthschaft und dem Feldbau nüzlich zu gebrauchen : nebst einigen Abrißen von Wasserleitungen : aus dem Französischen übersezt / M.J. Bertrand
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ſie erfordern, ſind nicht ſo mühſam, dahero erwerben oder erlangen die Anbauer deſſelbi- gen eine weit ſichere Geſchicklichkeit zu denen feinſten Werkery.

Man werfe nur einen Blick auf die unker- ſchiedenen Herrſchafftlihen Güter eines Can- tons: welche ſind wohl die ſruchtbarſten? IBer ſind die, welche ſich am vortheilhafteſien verpachten? Wer ſind die, wo der Pachter ein Gut weit beßer macht, ohne dem Cigenthümer deſſelbigen zu ſ<aden? es iſt kein einziger Beſi» zer der Güter, die nur ein wenig anſehnlich ſind, der nicht bekennen muß, wenn er anderſt aufrichtig reden will, welcher nicht ſollte erfah» ren haben, daß es diejenigen herrſchafftlichen Güter ſind; alltwo die Fütterungim gröſten Ue- berfluß vorhanden iſt,

Dann diejenigen Güter, worinnendie Wiee- ſen mit dem Feldbau in keiner Gleichheit ſie- hen, gelangen niemalszu einem gleichgeltenden Werth, ſondern verurſachen das Unglück des- jenigen Anbauers, der ſim damit beläſtigek, ſeine ſchlecht gebauten und gedungten Felder tragen ihm wenig ein, die geringe Anzahl des Vies- hes, welches er dabey unterhalten kan, und welches noch därzu durch die übermäßige Ar- beit und Mangel des Futters ganz ſchwach wird, gereichet ihm zu keinem Berkauf, brin» Het au< nicht den geringſten Nuzen zuwege.

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